Dass Tatarszentgyörgy unter dem Schutz einer Bürgerwache steht, kündigt die kleine Gemeinde schon am Dorfeingang an. Ein Drama, das "sich zu einer nationalen Tragödie Ungarns auszuwachsen droht", konnte diese jedoch nicht verhindern, schreibt Georg Paul Hefty in seiner Reportage in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Der Autor wirft ein Schlaglicht auf die Ermittlungen an einem Roma-Mord, einem von acht im letzten Jahr. Ausgeführt mit kalter Brutalität, und ohne ausreichend Spuren zu hinterlassen. Das Haus der Familie Csorba wurde in Brand gesteckt, und auf die Flüchtenden mit der Schrotflinte geschossen. Für Vater und Sohn endete der Anschlag mit dem Tod. Die ungarische Polizei tappt trotz der Unterstützung des FBI im Dunkeln. Sollte an der Familie "ein Exempel statuiert werden"? Von "Zigeuner-Wucherern", von Rassisten? Dritten?

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