Die Fußballnationalmannschaft der Bundesrepublik ist die „vierte Macht im Land” und das „letzte Lagerfeuer der Nation”, titelt Die Welt kompakt mit Bezug auf die Studie „Wir sind Nationalmannschaft” vom Institute for Sports, Business and Society der EBS Universität für Wirtschaft und Recht in Hessen.

„Professor oder Arbeiter, Millionär oder Hartz-4-Empfänger: Mit der Nationalmannschaft kann sich jeder identifizieren. [...] Sie ist so etwas wie das letzte große Bindeglied der Deutschen”, schreibt Die Welt und freut sich über diesen „ersten wissenschaftlichen Beleg für die Bedeutung der Nationalelf”:

Insgesamt sehen 94 Prozent der etwa 3000 befragten Personen das Auftreten der Nationalmannschaft als vorbildlich an. In einer Zeit, in der tradierte gesellschaftliche, politische und soziale Institutionen an Bedeutung verlieren, erweist sich die Nationalmannschaft dank hoher Sympathiewerte und ihrer enormen gesellschaftlichen Reichweite als Fels in der Brandung.

So hatte das DFB-Team während der Arbeit an der Studie rund 1,8 Millionen Fans auf den sozialen Netzwerken, die im Bundestag vertretenen Parteien kamen gerade einmal auf 180.000, ergänzt die Zeitung.