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EU – Naher Osten: Hauptsache unkoordiniert

Hauptsache unkoordiniert  – Rainer Hachfeld
Neues Deutschland (Berlin)

Während die hohe Vertreterin der gemeinsamen EU-Außen- und Sicherheitspolitik Catherine Ashton am 29. November verkündet hatte, "die Union ist bereit, einen Palästinenserstaat zu einem geeigneten Zeitpunkt anzuerkennen", konnten sich die EU-Mitgliedsländer am gleichen Tag nicht darauf einigen, einstimmig für Palästina als Nichtmitgliedstaat mit Beobachterstatus zu stimmen.

Manche Länder wie Frankreich, Belgien und Spanien stimmten dafür, andere wie Deutschland, Großbritannien oder die Baltikländer enthielten sich bei der Abstimmung.