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"Griechenland schlägt den Namen 'Nord-Mazedonien' für die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien vor", schreibt die Tageszeitung Adevărul. Dies hat der griechische Vizeaußenminister Dimitris Droutsas erklärt, der so einen 19-jährigen Streit beilegen möchte. Griechenland weigert sich, seinem Nachbarn den Namen "Mazedonien" zuzugestehen, da er auch eine Provinz bezeichnet (auf Deutsch "Makedonien"), die historisch zu Griechenland gehört. Der Streit diente Griechenland — seit 1991 — auch als Vorwand, einen NATO- und EU-Beitritt des Landes zu blockieren und dessen Unabhängigkeitserklärung nicht anzuerkennen. "Wenn Ministerpräsident Nikola Gruevski unseren Vorschlag ablehnt, sollte er selber seinem Volk erklären, warum er es um die europäische Perspektive bringt", sagte Droutsas.