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Im selben Augenblick, in dem Griechenland den Internationalen Währungsfonds um Hilfe bittet, um seine Schulden in den Griff zu bekommen, verlangt dieser von Rumänien – das ihn 2009 um Unterstützung gebeten hatte – zusätzliche Sparmaßnahmen. Ziel sei es, "sein Haushaltsdefizit im erträglichen Rahmen zu halten", berichtet Adevărul. "Das wird heiß!", titelt die Zeitung, für die der IWF "nicht mehr an die Versprechen der Regierung von Emil Boc glaubt und eine Erhöhung des Einheitszinssatzes um vier Prozent (auf 20 Prozent) und der Mehrwertsteuer um sechs Prozent (auf 25 Prozent) vorgeschlagen hat". Für Adevărul "müssen die Bevölkerung und die Geschäftswelt für die Inkompetenz der Regierung [deren Umbildung geplant ist] herhalten, weil diese unfähig ist, die Staatsausgaben zu reduzieren. Die ausländischen Investoren werden sich eher nach einem Land umsehen, dessen Steuerwesen freundlicher und durchschaubarer ist."