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Am 6. März verurteilte die Europäische Kommission den US-amerikanischen Informatikriesen zu einer Strafe in Höhe von 561 Millionen Euro, was rund einem Prozent seines Jahresumsatzes entspricht.

Die Kommission beschuldigt Microsoft, seine Verpflichtungen gegenüber der EU nicht erfüllt zu haben. Nachdem die Kommission wegen Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung ermittelt hatte, ermöglichte das Unternehmen seinen Windows-PC-Benutzern 2009, ihre Internet-Suchmaschine selbst zu wählen.

Nach Verkündigung des Urteilsspruchs gab der Softwarekonzern umgehend bekannt, dass er nicht in Berufung gehen wird.