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Am 7. März haben Zagreb und Ljubljana einen zwanzigjährigen Streit um eine bankrottgegangene Bank beigelegt. Dank dieser Einigung sollte Kroatiens EU-Beitritt am 1. Juli 2013 nun nichts mehr im Wege stehen.

Laut dem Abkommen, das die Regierungschefs beider Länder am 11. März in Ljubljana unterzeichnen müssen, wird die Regelung der finanziellen Streitigkeiten unter der Schirmherrschaft der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich stattfinden, die ihren Sitz im schweizerischen Basel hat.

Kroatien verpflichtete sich im Gegenzug dazu, auf die bereits eingeleiteten gerichtlichen Schritte gegen die slowenische Bank Ljubljanska Banka zu verzichten. Bis Ende März hat Sloweniens Parlament nun Zeit, den EU-Beitrittsvertag Kroatiens zu ratifizieren. 21 der 27 Mitgliedsstaaten haben ihm bereit zugestimmt.