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„Die EU-Finanzminister gewähren doch Milliardenhilfen. Der Inselstaat kürzt Bankguthaben ab 100.000 radikal”, schreibt die Tageszeitung über den Plan, den die Euro-Gruppe am 25. März angenommen hat.

Doch die Tageszeitung erklärt auch: „Trotz der vorläufigen Rettung des Inselstaates hat der Euro insgesamt an Vertrauen verloren”.

Im Leitartikel der TAZ heißt es: „Die Währungsunion ist Geschichte”. Da die Bankeinlagen in den Krisenländern weniger sicher sind als in Deutschland oder in den Niederlanden, „haben wir zwar [offiziell] einen Euro, aber faktisch sind es längst 17 verschiedene Euros”.