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Hat Jeroen Dijsselbloem, der niederländische Präsident der Euro-Gruppe, Recht daran getan, just an dem Tag, an dem ein neues Land der Eurozone vor dem Zusammenbruch gerettet wurde, das ‘Bail-in’-System zu erwähnen, bei welchem Gläubiger, Aktionäre und Sparer zur Rettung der Banken beitragen?

Die Tageszeitung meint, dass der Plan selbst, den die meisten nordeuropäischen Länder unterstützen, nicht kritisiert werden könne, doch das Auftreten als „Schulmeister” komme den Mann, den viele als „jung und unerfahren” betrachten, nun teuer zu stehen.

NRC folgert daraus, dass Dijsselbloem zu ehrlich war und lieber auf seinen Vorgänger, den Luxemburger Jean-Claude Juncker, hätte hören sollen. Dieser sagte einmal: „Wenn es zu ernst wird, ist es manchmal besser, zu lügen.”