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Angesichts des Rettungsplans für Zypern erklärt Die Presse, der „europäische Weg ist holprig, schmerzhaft und chaotisch“, es gebe jedoch „Grund für ein bisschen Optimismus: Der Euro funktioniert“.

Das Defizit in der Eurozone ist von 4,5% des BIP in 2009 auf rund 2,1% in 2012 zurückgegangen. Auf der Suche nach Mitteln zur Bewältigung der Finanzkrise findet Europa gerade seinen Weg:

Wo frühere Regierungschefs in Italien, Spanien, Griechenland oder Zypern einfach zum Modell „unsichtbare Enteignung“ via Inflation greifen konnten, sind ihre Nachfolger dazu gezwungen, Fehler einzugestehen und (schmerzhafte) Reformen anzugehen. […]Die Gemeinschaftswährung […] führt den Völkern die Misswirtschaft ihrer politischen Elite […] schonungslos vor Augen.