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Italiens Präsident Giorgio Napolitano hat zehn sogenannte „Weise“, renommierte Experten aus verschiedenen Fachbereichen ernannt, um die festgefahrene Situation bei der Regierungsbildung zu deblockieren. Sie sollen in zwei neu gebildeten Ausschüssen Reformen im wirtschaftlichen und im institutionellen Bereich vorschlagen.

Dies wurde jedoch nicht mit Begeisterung aufgenommen: Beppe Grillo erklärte, die Demokratie brauche „keine Krankenschwestern“ und die PDL unter Silvio Berlusconi warf ihm vor, Zeit zu schinden, anstatt – wie von ihr gewünscht – Neuwahlen anzusetzen.

Die Abstimmung des Parlaments über die Wahl von Napolitanos Nachfolger findet in einer guten Woche statt und es ist nun offensichtlich, dass sie von Mario Montis scheidender Regierung überwacht werden wird.