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Hoeneß am Ball... er spielt ab... ein ungesteuerter Fehlpass des Bayern in die Schweiz... der Ball kommt zu Steinbrück... der steht frei vorm Tor..., aus dem Hintergund müsste Steinbrück schießen... er müsste einfach nur draufhauen... aber Steinbrüüück? Was macht Steinbrück? Er vertändelt! Wieder eine Chance vertan.

Mit der Simulation eines Fußballspiels zwischen dem Präsidenten des FC Bayern München Uli Hoeneß und dem sozialdemokratischen Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück kommt die TAZ auf den Steuerskandal um Uli Hoeneß zurück. Im Januar hatte dieser dem Fiskus gestanden, über ein Konto in der Schweiz zu verfügen. Am 20. April enhüllte FOCUS online, dass die Staatsanwaltschaft gegen Hoeneß wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ermittelt.

Und Steinbrück? „Er hält sich mit Kritik zurück”, moniert die Tageszeitung und fordert den Rücktritt von Uli Hoeneß:

Ob Hoeneß zurücktreten muss oder nicht, wird [...] Auskunft darüber geben, als was Steuerhinterziehung nach den Debatten um Kavallerie in der Schweiz und Offshore- Leaks gilt: als Delikt wie Autofahren nach dem sechsten Bier oder als etwas Ähnliches wie Diebstahl?