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„Die EZB hat am Donnerstag den Leitzins auf ein historisches Tief von 0,5 Prozent gesenkt”, schreibt Die Presse. Mario Draghi, der Vorsitzende der Europäischen Zentralbank „schloss [...] weitere Zinssenkungen nicht aus”.

Für die Wiener Tageszeitung ist diese Maßnahme profitabel für die Banken der Eurozone, denn sie „können sich [...] noch mindestens ein Jahr lang zu günstigen Konditionen unbegrenzt Geld bei der Zentralbank ausborgen”. Die Verlierer seien jedoch die Sparer:

Die historisch niedrigen Zinsen haben für Sparer katastrophale Auswirkungen. Berücksichtigt man die Inflationsrate und die Kapitalertragsteuer, ist Sparen seit Längerem ein Verlustgeschäft. In Österreich verloren Sparer von 2010 bis 2012 durch die negativen Realzinsen zehn Milliarden Euro.