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Anlässlich des Weltpressetags am 3. Mai bringt die Tageszeitung aus Turin eine Sonderausgabe heraus. Allem voran steht ein Foto von Kriegskorrespondent Domenico Quirico, der seit drei Wochen in Syrien als vermisst gemeldet ist. Das gelbe Band symbolisiert die Kampagne für seine Freilassung.

„Die Regime, die die Pressefreiheit beschränken, müssten den Druck der öffentlichen Meinung spüren. Dabei könnten internationale Bemühungen etwas bewirken”, schreibt Chefredakteur Mario Calabresi in seinem Leitartikel.

In einer Kolumne für Gastautoren würdigt Christophe Deloire, Generalsekretär von Reporter ohne Grenzen „unsere Helden”: die Journalisten, die ihre Freiheit und ihr Leben riskieren und „für unser Recht darauf, die Augen offen zu halten, kämpfen”. Zu ihnen gehört auch Mazen Darwish, der inhaftierte Leiter des syrischen Medienzentrums, der 2012 den Pressefreiheitspreis der Organisation erhielt.