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„Die deutsche Bevölkerung schrumpft und altert“, meldet das Handelsblatt einen Tag vor dem Demografie-Gipfel, zu dem Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgerufen hat.

Die Tageszeitung weist auf die „düsteren Prognosen“ hin: 2003 zählte Deutschland noch 82,5 Millionen Einwohner. 2011 war diese Zahl bereits auf 81,7 Millionen geschrumpft. Und Schätzungen zufolge wird sie bis 2060 auf etwa 65 Millionen sinken.

Sollte das Land nicht schleunigst etwas unternehmen, wird die Zahl der erwerbsfähigen Menschen bis 2030 von 50 auf 42 Millionen abfallen. Um dieses Problem zu lösen, „setzt Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler auf Zuwanderung”. Angela Merkel wird die Vertreter der Wirtschaft dagegen auffordern, in Zukunft auch in die Weiterbildung älterer Angestellter zu investieren.