Am 15. Mai haben Ermittler der Europäischen Kommission die Londoner Geschäftsstellen der Mineralöl-Riesen BP und Shell durchsucht. Beiden Unternehmen wird vorgeworfen, ihre Rohölpreise manipuliert zu haben.

Wie The Independent berichtet, handelt es sich um Großbritanniens jüngstes Ermittlungsverfahren gegen mögliche Preiskartelle. Zuvor widmeten sich die Untersuchungen insbesondere der Manipulation der Libor-Zinssätze und der Gaspreise. Darüber hinaus fügt das Blatt hinzu, dass das entschlossene Handeln der Europäischen Kommission

eine Kampagne zum Eskalieren brachte, die in den letzten Monaten immer mehr Eigendynamik entwickelt hatte. [Insbesondere] seitdem ein Bericht für die G-20 vergangenen Sommer enthüllt hatte, dass die Türen des Marktes für ‚Manipulationen oder Verzerrungen’ weit offen stehen.