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Laut der Bilanzanalyse des Handelsblatts, haben 30 Dax-Unternehmen in Deutschland „im vergangenen Jahr deutlich mehr neue Stellen geschaffen als abgebaut. Sie beschäftigen [...] 1,5 Millionen Mitarbeiter – das sind 36 909 mehr als ein Jahr zuvor.“

Der Bericht zeigt, dass „die großen börsennotierten Konzerne zum neuen deutschen Jobwunder beitragen, das im Krisenjahr 2009 mit Kurzarbeit statt Massenentlassungen seinen Anfang genommen hat“, berichtet die Wirtschaftszeitung.

Dieser Trend macht deutlich, dass sich die Beschäftigungspolitik in Deutschland geändert hat. Lange Zeit wurde den Unternehmen vorgeworfen, „massiv Arbeitsplätze ins Ausland [zu] verlagern, um höhere Profite zu erzielen“. Nun können die Konzerndirektoren aber nicht mehr „als vaterlandslose Gesellen“ betrachtet werden, sondern „als Patrioten des Wirtschaftsstandorts Deutschlands“, freut sich das Handelsblatt.