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Für die Haushaltsüberwachung in der EU ist der 29. Mai ein entscheidender Termin: Die Europäische Kommission präsentiert heute ihre länderspezifischen Empfehlungen. Diesmal wird sie allerdings kein Defizitverfahren gegen Slowenien einleiten, meldet Delo.

Dennoch wird „Ljubljana eine ganze Reihe von Empfehlungen erhalten“. Insbesondere im Bankensektor, denn die Verluste der Finanzinstitute „kommen dem Land teuer zu stehen“, weil es seine Wirtschaft immer „wettbewerbsunfähiger“ macht und die Schulden der Unternehmen ins Unendliche wachsen, berichtet die Tageszeitung.

Laut einem Informanten in Brüssel, auf den sich Delo beruft, hätte ein Defizitverfahren dazu geführt, dass „die Märkte [Slowenien] misstrauen“. Dann hätte das Risiko bestanden, dass sich die Situation des Landes noch mehr verschlechtert.