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Die Europäische Kommission schlug am 29. Mai vor, das 2012 wegen wiederholter Verstöße gegen Ungarn eingeleitete Defizitverfahren einzustellen.

Brüssel hat erkannt, dass Budapest kürzlich mehrere finanzrechtliche Maßnahmen ergriffen hat – darunter für 2013 und 2014 einen Ausgabenstopp, der 0,3% des BIP entspricht, wie Népszabadság erklärt.

In ihren Anfang Mai veröffentlichten Prognosen hatte die Kommission für dieses Jahr mit einem ungarischen Staatsdefizit von 3,0% des BIP und für 2014 mit 3,3% gerechnet.

Die Finanzminister der 27 EU-Mitgliedsstaaten müssen diese Empfehlung Ende Juni noch absegnen.