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Zwischen Portugals EU-Beitritt 1986 und dem Jahr 2011 hat das Land rund 81 Milliarden Euro an EU-Mitteln erhalten. Dies erklärt eine heute veröffentlichte Studie.

Diese EU-Gelder führten wiederum zu Investitionen aus dem In- und Ausland, die sich insgesamt auf 156 Milliarden beliefen – doppelt so viel wie das Rettungspaket der Troika an Portugal. Diese Investitionen, so erklärt Diário de Notícias, haben die Schulden des Landes ebenfalls verschlimmert.

Doch die Zeitung gibt auch zu, dass das Land durch die EU-Gelder besser entwickelt wurde, und listet einige der wesentlichen Investitionen auf:

9.468 Kilometer neue Straßen, 2.353 Kilometer Bahngleise, die Vasco-de-Gama-Brücke, fünf neue Fußballstadien, neun Krankenhäuser, 662 Schulen und 248 Wasseraufbereitungsanlagen, Ausbildungsplätze für über eine Million junge Leute und die Einführung einer Krankenversicherungskarte.