Nach Berichten von EUobserver.comlehnen es die Europäische Kommission, der Internationale Währungsfonds und die Europäische Zentralbank ab, die Identitäten jener Team-Mitarbeiter preiszugeben, die am 17. November in Dublin gelandet sind, um Irlands Spar- und Haushaltspläne einzusehen. EU-Kommissionssprecher Amadeu Tardio erklärte einzig und allein, dass "mehr als zwei aber weniger als zehn Personen die Reise antraten" und fügte hinzu, dass sie "keine Pressekonferenzen geben werden". Die Sprecherin der Europäischen Zentralbank, Esther Miltenia, griff Tardios Aussagen auf und erklärte: "Die Menschen brauchen nicht zu wissen, wer diese Inspektoren sind." Im weiteren Verlauf zweifelte der bulgarische Vize-Ministerpräsident Simeon Djankow ganz offen die Behauptungen der irischen Regierung an, laut der keine formale Anfrage für ein EU/IWF-Rettungspaket erfolgt sei. Er erklärte: "Ich erwarte eine Entscheidung zum Rettungsplan innerhalb der kommenden Woche."