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Polens Arbeits- und Sozialminister Władysław Kosiniak-Kamysz hat vorgeschlagen, die Altersgrenze für den Anspruch auf EU-Hilfen im Rahmen des Kampfes gegen Jugendarbeitslosigkeit auf 30 Jahre anzuheben, schreibt Dziennik Gazeta Prawna.

Der ursprüngliche Vorschlag der EU-Kommission legt diese auf 25 Jahre fest. Dennoch, so meint die Tageszeitung,

ist das nur eine weitere von zahllosen Strategien im Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit. Bis heute sind alle gescheitert, denn fast ein Viertel aller EU-Bürger zwischen 15 und 24 Jahren ist ohne Job.

Dziennik Gazeta Prawna betont, dass die Jugendarbeitslosigkeit in Griechenland jüngst die Rekordmarke von 55 Prozent und in Spanien von 53 Prozent erreicht hat. In Polen liegt sie bei 28 Prozent.