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Der Prozess gegen die beiden mutmaßlichen Täter des Attentats von Burgas aus dem Jahr 2012 wird vermutlich noch vor Ende des Jahres beginnen, schreibt 24 Tchassa.

Ein jüngstes Beweisstück, welches von den Ermittlern präsentiert wurde, sei ein Funksender, der von den Verdächtigen benutzt und von Mitgliedern der Hisbollah gekauft worden sei. Es hätte auch bei der EU-Entscheidung, den bewaffneten Arm der schiitisch-libanesischen Bewegung auf die Liste der Terrororganisationen aufzunehmen, eine Rolle gespielt.

Die beiden Verdächtigen, Meliad Farah und Hassan el Hajj Hassan, seien 2010 von der Hisbollah 2010 angeworben worden, als beide an der Universität Beirut studierten. Sie hätten sich damals dem Selbstmordattentäter angeschlossen, der sich als Jacques-Philippe Martin ausgab. Sechs Menschen, darunter fünf Israelis, fielen dem Anschlag zum Opfer.