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Zwei Tage nach der Freischaltung von 1,72 Milliarden Euro an Griechenland hat der IWF bekannt gegeben, er werde seine Verpflichtungen hinsichtlich des Hilfsprogramms für November/Dezember 2013 nicht einhalten können, berichtet I Kathimerini.

In einem Prüfungsbericht über Griechenland, der am 31. Juli veröffentlicht wurde, weist der IWF auf eine Lücke in der Finanzierung des Landes nach Juli 2014 hin und fordert die Eurozone dazu auf, die Finanzierbarkeit der griechischen Schuldenlast für 2015 durch einen neuen Schuldenschnitt zu garantieren.

Der IWF sandte damit eine strenge Botschaft an Athen und verlangte eine beschleunigte Umsetzung des Programms, stellt die Tageszeitung fest. Weiter heißt es, der IWF habe zwar „bemerkenswerte Fortschritte“ im Bereich der staatlichen Finanzen, doch auch Schwachstellen im Bereich der Steuer- und Verwaltungsreformen sowie der Privatisierungen festgestellt.