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Bei seinem Besuch in Athen hat Jörg Asmussen, Mitglied im Direktorium der Europäischen Zentralbank (EZB), der griechischen Regierung am 21. August ein neues Hilfspaket vorgestellt, das über Strukturprogramme der Europäischen Union finanziert werden könnte.

Wie Ta Nea berichtet werden diese neuen Hilfen zu 95 Prozent über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert werden, der Griechenland 2014 und 2015 zugute kommen soll.

Um Griechenland unter die Arme zu greifen, wird die Eurozone darüber hinaus auch die Zinssätze auf das allererste Rettungspaket aus dem Jahr 2010 senken. Jörg Asmussen, der die gleiche Position vertritt wie die deutsche Regierung, machte außerdem klar, dass die Verhandlungen über ein mögliches drittes Hilfsprogramm für Athen nicht vor dem ersten Quartal 2014 eingeleitet werden.