Die EU setzt sich nicht mehr für die„ Abschaffung der Roaminggebühren“ ein, sondern bietet „Anreize für ihr Verschwinden“, berichtet La Vanguardia und bezieht sich dabei auf einen Plan der Europäischen Kommission, den Neelie Kroes den Regierungschefs und dem Europäischen Parlament am 11. September vorstellen soll.

Der katalonischen Tageszeitung zufolge hofft die für die Digitale Agenda zuständige EU-Kommissarin, dass der Plan 2014 umgesetzt werden könne, da in dieser Hinsicht bereits gute Fortschritte erzielt worden seien. Schließlich beschäftigt sich die Europäische Kommission seit 2007 mit der Frage. 2012 stimmten die Telekombetreiber auch Preissenkungen zu.

Einige EU-Mitgliedsstaaten wie Belgien, Luxemburg und die Niederlande haben bereits Maßnahmen entworfen, mit denen sie die Roaminggebühren der Telekomunternehmen verbieten wollen. Sie könnten schon diesen Herbst umgesetzt werden.