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Am 11. September hat die EU-Kommissarin für die Digitale Agenda, Neelie Kroes, ihr Programm für einen Binnenmarkt in der Telekommunikation vorgestellt.

Sollte Kroes damit Erfolg haben, wird sich ganz besonders Kroatien darüber freuen, meint Polsovni Dnevnik. Der Grund: Die Kunden der kroatischen Telekomanbieter fanden heraus, dass die Tarifsenkungen der Roamingentgelte, die seit dem 1. Juli innerhalb der EU wirksam sind, nicht für sie gelten, obwohl Kroatien seit diesem Tag zur Union gehört.

Kroatische Kunden bezahlen für ihre Gespräche in andere EU-Länder teilweise mehr als das Doppelte des von der Europäischen Kommission eingeführten Maximaltarifs. Laut den kroatischen Anbietern gelten die Tarifsenkungen nicht für diese Art von Gesprächen, sondern nur für Anrufe, die im Ausland getätigt werden.