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Nach einer 19-stündigen Prozedur mit Verzögerungen und technischen Schwierigkeiten ist die Costa Concordia geborgen. Sirenen im Hafen von Il Giglio kündigten um vier Uhr morgens an, dass das 289 Meter lange Kreuzschiff, das seit Januar 2012 vor der Küste der Insel lag, endlich wieder aufrecht ist, berichtet der Corriere della Sera.

Einer der Gründe zum Feiern ist die Tatsache, dass der rostige Schiffsrumpf bislang keine umweltverschmutzenden Substanzen freigesetzt zu haben scheint.

Doch die kleine Insel wird noch mindestens bis nächstes Frühjahr mit dem Schiffswrack leben müssen, denn erst dann wird es abgeschleppt und verschrottet. Die Häfen von Piombino, Civitavecchia, Neapel und Palermo kämpfen nun um den Millionenauftrag, der zur Berwerkstelligung dieser Maßnahmen ausgeschrieben wurde.