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In der tschechischen Republik hat sich die Debatte um synchronisierte Fernsehprogramme im ganzen Land zu einer handfesten Auseinandersetzung entwickelt, meldet Mladá Fronta Dnes. Vor ein paar Wochen hatte eine Gruppe von Gymnasiasten und Studenten gefordert, im öffentlichen Fernsehen mehr Programme in Originalversion mit Untertiteln auszustrahlen.

„Vergleicht man die Englischkenntnisse innerhalb der Europäischen Union, schneiden die Tschechen am schlechtesten ab”, bedauert die Tageszeitung und erinnert daran, dass ihr Land sich mit den Spaniern die zwei letzten Plätzte der Eurobaromter-Rangliste zur Beherrschung der englischen Sprache teilt.

Wie die Tageszeitung berichtet, haben die Schüler und Studenten in der Person des Bildungsministers Dalibor Štys einen Verbündeten gefunden, der das öffentlich-rechtliche Fernsehen bereits dazu aufforderte, mehr Bildungsprogramme in englischer Sprache zu senden.