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Liechtensteins Ministerpräsident Adrian Hasler kündigte am 14. November an, dass das Fürstentum die multilaterale Konvention über Amtshilfe bei Steuersachen unterzeichnen werde.

Er erklärte, sein Land „positioniere sich deutlich zum „automatischen Datenaustausch im Bereich der Steuerkooperation als internationaler Standard”, schreibt das Volksblatt.

Die Verhandlungen zum Datenaustausch sollen zunächst mit den G5-Ländern (Deutschland, Spanien, Italien, Großbritannien, Frankreich) geführt werden. Zudem sei Liechtenstein bereit, sich aktiv auf OECD-Ebene zur bestmöglichen Umsetzung dieser Strategie einzubringen. Staaten, für die diese Form des Datenaustauschs nicht in Frage komme, wolle man einen alternativen Ansatz bieten, berichtet die Tageszeitung.