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„Banken boykottieren Griechen-Hilfe“, titelt die Financial Times Deutschland. Montag kündigte der deutsche Finanzsektor an, er wolle sich nur im Gegenzug zu Staatsgarantien und „gewissen Sicherheiten“ an der Rettungsaktion für Griechenland beteiligen. Nach bisherigen Plänen sollte das 120 Milliarden Euro Hilfspaket bis 2014 wie folgt aufgeteilt werden: 60 Milliarden durch weitere Finanzspritzen der Euro-Länder, 30 Milliarden aus Privatisierungserlösen der Regierung in Athen und 30 Milliarden von privaten Gläubigern, Banken, Versicherungen und Fonds. Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble will „bis zum 3. Juli vertrauliche Gespräche mit Banken und Fonds führen. Dann werde man sehen, was man einplanen könne“, berichtet das Hamburger Wirtschaftsblatt. Einige Seiten weiter bemerkt der Wirtschaftsprofessor Nouriel Roubini in seinem Kommentar, „dass dem öffentlichen Sektor langsam die Mittel [ausgehen, um die] Gläubiger in die Pflicht zu nehmen.