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„Pffff“... Mit einer leeren Seite beschreibt De Morgen die Notsituation, in der sich Belgien heute befindet. Am 7. Juli machte Bart De Wever (N-VA), Chef der größten flämischen Partei, „Kleinholz“ aus den Vorschlägen, die der Sozialist und königliche "Gestalter“ Elio Di Rupo drei Tage vorher vorgelegt hatte, um der institutionellen Sackgasse zu entkommen. "Der Plan ist für alle Einwohner dieser Landes nachteilig, insbesondere für die Flamen“, erklärte De Wever.

"Die Überraschung liegt nicht einmal darin, dass De Wever nein gesagt hat, sondern darin, wie er es gesagt hat“,findet der Redakteur des Morgen. "Nichts, aber auch gar nichts an Di Rupos Vorschlägen ist positiv, sie wurden nicht nur dem Erdboden gleichgemacht, sondern auch noch mehrere Meter tief vergraben.“ Und nun? So lautet die große Frage, die sich die belgische Presse stellt. Di Rupo der dem König diesen Freitag Bericht abstattet, hat sich nicht geäußert, doch er scheint "besonders beunruhigt über die Zukunft des Landes“, schließt die Zeitung.