Um das Schicksal des Flüchtlings Julian Assange tobt ein heftiger diplomatischer Streit, nachdem Ecuador dem WikiLeaks-Gründer politisches Asyl gewährt hat. Damit könnte er einer Auslieferung an Schweden, wo er unter dem Verdacht der sexuellen Nötigung steht, entkommen.

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Großbritannien und Ecuador streiten über Assange – The Guardian

„Das Urteil über die Anti-Putin-Songs soll heute in Russland verkündet werden“, schreibt die Tageszeitung aus Bratislava. Den drei Musikerinnen der feministischen Punkband drohen bis zu drei Jahre Arbeitslager.

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Die Welt steht hinter Pussy Riot – SME

Um die Kritik an den Räumungen von Roma-Lagern zu entschärfen, kündigte der sozialistische Premier Jean-Marc Ayrault an, dass er die Roma-Verbände empfangen werde. Zudem werde er den Vorsitz einer Ministerkonferenz zu dem Thema übernehmen. Für den Figaro „können wirksame Lösungen nur auf europäischer Ebene gefunden werden“.

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Roma: Regierung in der Zwickmühle – Le Figaro

„Verzicht auf Feindseligkeit und Verdächtigungen, sowie Vergebung historischem Unrechts“, so lauten die wesentlichen Punkte des gemeinsamen Appells von Polen und Russen, der am Freitag von Moskauer Patriarch Kirill I. und dem Vorsitzenden des katholischen Episkopats Polen, Erzbischof Józef Michalik unterzeichnet werden soll. Es ist der erste Besuch eines Oberhaupts der Russisch-orthodoxen Kirche in Polen.

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Kirill der Erste – Gazeta Wyborcza

Der griechische Ministerpräsident Antonis Samaras empfängt am 18. August Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Juncker in Athen, danach besucht er Bundeskanzlerin Angela Merkel am 24. August in Berlin und schließlich den französischen Staatspräsidenten François Hollande am 25. August in Paris. Er will deren Bereitschaft erkunden, ob sie einen Aufschub von zwei weiteren Jahren (von 2014 auf 2016) zur Umsetzung des Reformprogramms unterstützen. Samaras wolle beim kommenden EU-Gipfel vom 8. und 9. Oktober eine Anfrage in diesem Sinne unterbreiten.

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Brennendheiße Termine für Griechenland und den Euro – To Ethnos

Kopenhagen hat Neu-Dehli aufgefordert, den seit einem Jahr andauernden Boykott der dänischen Behörden zu beenden. Dieser wurde ausgerufen, nachdem sich die dänische Justiz geweigert hatte, einen dänischen Staatsbürger auszuliefern, der in Indien des Terrorismus verdächtigt wird. Der Boykott bedroht ein großes dänisch-indisches Kulturevent, das am 18. August in Kopenhagen beginnen soll.

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Dänischer Appell an die indische Regierung – Berlingske Tidende

„Die europäischen Haushaltsvereinbarungen sind den Niederlanden nicht mehr heilig“, sollte der Sozialist Emile Roemer die Parlamentswahlen am 12. September gewinnen. Der in Umfragen vorn liegende Kandidat auf den Posten des Ministerpräsidenten erklärte, dass er sich weigern werde, Bußgelder an Brüssel zu bezahlen, sollte das Defizit aufgrund der von ihm geplanten Investitionen über drei Prozent des BIP liegen.

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Roemer schürt das Feuer im Wahlkampf – De Volkskrant