„Drei Schlüsseltermine am Donnerstag“, kündigt Cinco Días an zählt sie auf: Die Märkte erwarten Einzelheiten zum Fahrplan der EZB. Spaniens Regierungschef Mariano Rajoy trifft sich mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, um die notwendigen Finanzhilfen für Spanien zu besprechen. Und die spanische Staatskasse wird ihre erste Anleiheauktion seit Juli hinter sich bringen müssen.

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Erneute entscheidende Woche – Cinco Días

Ein weiteres Euro-Land wird Kandidat für den Rettungsschirm. Am Wochenende warnte Sloweniens Ministerpräsident Janez Jansa: „Im Oktober droht die Zahlungsunfähigkeit [Sloweniens], wenn es uns nicht gelingt, Anleihen zu verkaufen.“ Im weiten Quartal schrumpfte die Wirtschaft Sloweniens auf Jahresbasis um 3,2 Prozent.

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Slowenien befürchtet Staatspleite – Financial Times Deutschland

Frankreichs Regierung könnte mit mehr als 20 Milliarden Euro für die strauchelnde Hypothekenbank Credit Immobilier de France (CIF) einstehen. Im Rahmen der Regelungen für staatliche Beihilfen braucht Frankeich dafür aber die Genehmigung der EU-Kommission. Die Bank CIF entwirft unterdessen einen Kapitalerhöhungsplan, den sie Brüssel demnächst vorlegen wird.

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Staat erneut gezwungen, französische Bank zu retten – Les Echos

Die Wirtschaftsleistung der neuen Länder ist viel niedriger als im Westen Deutschlands. „Die Produktivität stagniert weit unter Westniveau, die Lebensverhältnisse entwickeln sich wieder auseinander.“ Auf Grundlage der Studie „Zukunft Ost“ hält die Unternehmensberatung Roland Berger „Investitionen von mehr als einer Billion Euro“ für notwendig.

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Stillstand Ost – Handelsblatt

Bei Ausschreitungen im Norden Belfasts wurden in der Nacht 26 Polizeibeamte verletzt. Bei den Traditionsmärschen im Sommer war es bereits zu konfessionellen Spannungen gekommen. Die Sicherheitskräfte wurden sowohl von Loyalisten als auch von Republikanern angegriffen.

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In der Schusslinie – The Belfast Telegraph

Armenien bricht alle diplomatischen Beziehungen zu Ungarn ab. Grund dafür ist die Begnadigung eines aserbaidschanischen Soldaten, der in Ungarn rechtskräftig zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden war, nachdem er einen armenischen Offizier 2004 in Budapest mit einer Axt erschlagen hatte. Im Rahmen seiner Politik der Öffnung nach Osten hatte Viktor Orbáns Regierung den Angeklagten am 31. August nach Baku ausgeliefert.

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Beziehungen abgebrochen – Népszabadság

In einem offiziellen Schreiben fordert die portugiesische Staatsanwaltschaft von den britischen Behörden Bankauskünfte. Grund dafür ist die Korruptionsaffäre um den Verkauf von zwei deutschen U-Booten 2004. Zum damaligen Zeitpunkt hatte der derzeitige Außenminister Paulo Portas das Amt des Verteidigungsministers inne.

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Staatsanwaltschaft verdächtigt Portas, in U-Boot-Affäre verwickelt zu sein – Diário de Notícias