Der Prozess "Rubygate", in dem Silvio Berlusconi der Begünstigung der Prostitution von Minderjährigen beschuldigt wird, wurde am 6. April in Mailand eröffnet und sogleich auf den 31. Mai vertagt. Der italienische Regierungschef zweifelt die Zuständigkeit des Mailänder Gerichts an. Zudem hat das Parlament eine Eingabe verabschiedet, den Verfassungsgerichtshof anzurufen, um festzustellen, ob der Cavaliere sich nicht eher vor einem ministeriellen Gericht verantworten muss. Dieses wird erst eingesetzt, nachdem sich die Abgeordneten dafür ausgesprochen haben (was sehr unwahrscheinlich ist).
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