„Die EZB stimuliert die europäische Wirtschaft“, jubelt El Periódico am Tag nach der Ankündigung Mario Draghis, dass die Europäische Zentralbank den Leitzins von 1,15% auf ein Rekordtief von 0,05% senken wird.
Der EZB Präsident hat ebenfalls angekündigt, dass die Europäische Zentralbank beginnen wird, Schulden zu kaufen und dass eine neue quantitative Lockerung ebenfalls diskutiert wurde, fügt die Tageszeitung hinzu.
Die Entscheidung, die darauf ausgerichtet ist, Wachstum anzukurbeln und Deflation zu bekämpfen, wurde an den europäischen Börsen positiv aufgenommen. Die Zeitung aus Barcelona hält jedoch fest, dass dies auch zeigt, dass
die Wirtschaft der Eurozone nicht in einer dermaßen guten Phase ist, wie manche Regierungen [...] gerne wiederholen. [...] Der lang-erwartete Aufschwung könnte einiges des kürzlich gewonnenen Terrains verlieren.
Seit den 1980er Jahren und der Finanzialisierung der Wirtschaft haben uns die Akteure der Finanzwirtschaft gelehrt, dass sich hinter jeder Gesetzeslücke eine kurzfristige Gewinnmöglichkeit verbirgt. All das und mehr diskutieren wir mit unseren Investigativ-Journalisten Stefano Valentino und Giorgio Michalopoulos. Sie haben für Voxeurop die dunklen Seiten der grünen Finanzwelt aufgedeckt und wurden für ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet.
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