"Bis Ende 2011 wandern 120.000 aus", titelt die Irish Times. Einem heute veröffentlichten Bericht zufolge wird das irische Volk wieder einmal gezwungen sein, den althergebrachten Weg ins Ausland zu nehmen, um Arbeit zu finden. Denn obwohl die Wirtschaft sich schneller erholt als erwartet, "reicht das wirtschaftliche Wachstum dennoch nicht aus, um eine erhöhte Arbeitskräftenachfrage einzuleiten". Zudem weist der Bericht auf die alarmierende Zahl von 20 Prozent hin, die Irlands Defizit bereits im zweiten aufeinanderfolgenden Jahr zum größten der 27 EU-Mitgliedsstaaten macht. Die Oppositionsparteien erinnern die Regierung daran, "dass dringend eine Strategie gefunden werden muss, die Arbeitsplätze schafft".
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