„Kranker Mann“ auf dem Heilungsweg

Veröffentlicht am 14 Dezember 2010

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„Es ist Zeit, zum Abschluss zu kommen“ titelt De Morgen und zitiert den Parteichef der Neuen Flämischen Allianz (N-VA) Bart de Wever, der nach sechsmonatigen Verhandlungen meint, dass es Zeit sei, dass Belgien eine neue Regierung bekommt. Mit diesen Worten versucht der flämische Separatistenführer die Polemik zu beenden, die sein Interview mit dem Magazin Der Spiegel hervorgerufen hat, in dem er unter anderem erklärte, dass Belgien „der kranke Mann Europas“ sei. De Morgen erläutert des weiteren, dass der Internationale Währungsfonds angesichts der zunehmenden Gerüchte, Belgiens Staatsverschuldung würde die Stabilität des Euro bedrohen, abwiegelt und erklärt: „Belgien ist nicht der kranke Mann Europas“. Gleichzeitig fordere der IWF, dass die Unterhändler zur Regierungsbildung ihre Arbeit wieder aufnehmen sollten, denn „das Land braucht dringend eine neue Regierung, die sich auf die wirtschaftlichen Probleme und Herausforderungen konzentrieren kann.“

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