Nur eines ist sicher: das Gehalt ist kleiner

Veröffentlicht am 20 Januar 2011

Cover

„Angestellte im öffentlichen Dienst verlieren heute 243 Euro“, titelt Jornal de Negócios zur ersten Lohnzahlung 2011. Die Maßnahme ist Teil des von der Regierung Ende 2010 angekündigten Sparprogramms. Sie trifft etwa 350.000 Staatsbedienstete, die durchschnittlich 243 Euro ihres Bruttoverdienstes einbüßen (d. h. jährlich 3400 Euro). Mit diesen Kürzungen will der Staat, im zentralen, regionalen und lokalen Verwaltungsapparat bis zu 1,19 Milliarden Euro einsparen. Allerdings hält die Lissabonner Tageszeitung i die Sparmaßnahmen für noch härter als erwartet. „Ein Gehalt, das im Dezember 2137 Euro betrug, liegt nun bei 2045 Euro. Gesenkt wurde demnach um 4,301 Prozent, anstatt den erwarteten 4 Prozent.“ In einem Gespräch mit der Tageszeitung übt ein Steuerexperte scharfe Kritik an der unklaren Lohnkürzungs-Politik der Regierung. Für ihn „hat diese Strategie nur ein Ziel: die Menschen verwirren.“

Schätzen Sie unsere Arbeit?
 
Dann helfen Sie uns, multilingualen europäischen Journalismus weiterhin frei zugänglich anbieten zu können. Ihre einmalige oder monatliche Spende garantiert die Unabhängigkeit unserer Redaktion. Danke!

Sie sind ein Medienunternehmen, eine firma oder eine Organisation ... Endecken Sie unsere maßgeschneiderten Redaktions- und Übersetzungsdienste.

Unterstützen Sie grenzüberschreitenden europäischen Journalismus!

Spenden Sie, um unsere Unabhängigkeit zu gewährleisten!Ich unterstütze Voxeurop.

Zum gleichen Thema