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Die Zahl der Homizide in Portugal steigt, schreibt Jornal de Notícias. Erste Anzeichen seien schon 2012 festzustellen gewesen, doch „im ersten Quartal setzte sich der Trend mit einem Anstieg um 20 Prozent fort“, fügt das Blatt hinzu. 72 Fälle von Mord und Totschlag seien seit Anfang des Jahres zu verzeichnen, acht mehr als im ersten Halbjahr 2012.

Während eine Quelle aus Kreisen der Staatsanwaltschaft angibt, dass mit der Krise „die Zahl der familiären Konflikte steigt“, meint ein Experte einer Organisation für psychologische Unterstützung gegenüber der Tageszeitung: „Wir leben in einer Finanzdiktatur. Die Menschen haben die Hoffnung verloren, dass sich etwas ändert. Geldprobleme häufen sich und werden schlimmer. Die Menschen verzweifeln, gleichzeitig wächst die Gewaltbereitschaft.“

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