„Chaotische Grenzüberwachung verhindert das Aufspüren mutmaßlicher Terroristen”

Veröffentlicht am 9 Oktober 2013

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Einwanderungsbeobachter haben das britische Einreise-Überwachungssystem „E-Borders” kritisiert, das all jene Personen vor der Einreise nach Großbritannien identifiziert, die eine Bedrohung für das Land darstellen, meldet The Guardian und fügt eine Liste der betroffenen Personengruppen hinzu: Mutmaßliche Terroristen, Kriegsverbrecher und zu einem früheren Zeitpunkt abgeschobene Menschen.

Das 500 Millionen Pfund (ca. 592 Millionen Euro) teure Projekt hat „die Einwanderungskontrolle bisher noch nicht nachweislich verbessert, und auch nur geringfügige Auswirkung auf die Fahndung von Terroristen” gehabt, schlussfolgert die Tageszeitung aus dem Bericht des Chefinspektors der Grenzen und Immigration, John Vine.

Darüber hinaus weist die Tageszeitung darauf hin, dass sich bisher nur zwei Fluggesellschaften an dem Überwachsungsprogramm beteiligen, und das System zur Kontrolle des gesamten Personenverkehrs gerade mal ein Drittel aller Reisen protokolliert.

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