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Der Nobelpreis für Physik geht in diesem Jahr an den 80-jährigen Belgier François Englert der Freien Universität Brüssel und den 84-jährigen Briten Peter Higgs der Universität Edinburgh, meldet Le Soir am 8. Oktober und fügt hinzu, dass die beiden Wissenschaftler für ihre Forschungen rund ums Higgs-Boson geehrt werden.

Dieses Teilchen, dessen Existenz die Forscher der bestätigen konnten, stellt den „Schlussstein des Standardmodells vom Aufbau der Materie dar”. Es ist das „Elementarteilchen, mit dem sich erklären lässt [...], warum bestimmte Teilchen eine Masse besitzen und andere gar keine Masse haben. Dadurch kann erläutert werden, warum das Universum genau so ist, wie wir es kennen”, erklärt Le Soir.

Für die Tageszeitung ist der Preis „aus zweierlei Gründen bedeutsam”:

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Er zeichnet die Grundlagenforschung in einem Land aus, [...] in dem zunehmend die Meinung vertreten wird, man solle vor allem Forscher finanzieren, die fündig werden, anstatt jene, die in erster Linie suchend forschen. [...] [Dieser Preis] ehrt zudem die Komplexität und zwingt uns dazu, genau diese anzuerkennen.

Seit den 1980er Jahren und der Finanzialisierung der Wirtschaft haben uns die Akteure der Finanzwirtschaft gelehrt, dass sich hinter jeder Gesetzeslücke eine kurzfristige Gewinnmöglichkeit verbirgt. All das und mehr diskutieren wir mit unseren Investigativ-Journalisten Stefano Valentino und Giorgio Michalopoulos. Sie haben für Voxeurop die dunklen Seiten der grünen Finanzwelt aufgedeckt und wurden für ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet.

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