Fünf Wochen nach den Parlamentswahlen, erklärte der Sozialdemokrat Pier Luigi Bersani, dass er keine Regierung werden bilden können, da es ihm nicht gelungen sei, die 5-Sterne-Bewegung von seinen Vorschlägen zu überzeugen.
Das Wirtschaftsblatt warnt: „Italien braucht Aufmerksamkeit und Respekt und verdient, regiert zu werden.” Jüngste Zahlen zeigten, dass Italiens Produktivität sinke, die Jugendarbeitslosigkeit steige und die hohen Steuern das Geschäft erstickten.
Nun sei der Spielball wieder bei Staatspräsident Giorgio Napolitano, der seinen eigenen Vorschlag für eine überparteiliche Regierung machen könne. Il Sole appelliert an alle politischen Kräfte das Landes, um die Differenzen zu überwinden, und alles „für die nationale Wirtschaft zu tun, und zwar richtig und sofort.”
Seit den 1980er Jahren und der Finanzialisierung der Wirtschaft haben uns die Akteure der Finanzwirtschaft gelehrt, dass sich hinter jeder Gesetzeslücke eine kurzfristige Gewinnmöglichkeit verbirgt. All das und mehr diskutieren wir mit unseren Investigativ-Journalisten Stefano Valentino und Giorgio Michalopoulos. Sie haben für Voxeurop die dunklen Seiten der grünen Finanzwelt aufgedeckt und wurden für ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet.
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