Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) rollt seit dem 30. Junidie Debatte über Italiens Gesuch wieder auf, weiterhin Kruzifixe in Klassenzimmern zu erlauben. Im November 2009 hatte der Gerichtshof entschieden, dass Kruzifixe an öffentlichen Plätzen"ein Verstoß gegen die Religionsfreiheit" seien. La Stampa ruft in Erinnerung, dass diese Entscheidung den Vatikan und Katholiken in ganz Europa verärgerte. Jetzt berichtet die Turiner Tageszeitung, dass es die italienische Regierung dank "immenser" diplomatischer Bemühungen geschafft hat, eine Front von zehn Mitgliedsstaaten des Europarates zusammenzubringen – unter ihnen Russland, Rumänien und Bulgarien –die sich der italienischen Forderung anschließen, dass das Kruzifix ein "Symbol nationaler Identität" sei. Mit dem Urteil wird in einigen Monaten gerechnet.
Seit den 1980er Jahren und der Finanzialisierung der Wirtschaft haben uns die Akteure der Finanzwirtschaft gelehrt, dass sich hinter jeder Gesetzeslücke eine kurzfristige Gewinnmöglichkeit verbirgt. All das und mehr diskutieren wir mit unseren Investigativ-Journalisten Stefano Valentino und Giorgio Michalopoulos. Sie haben für Voxeurop die dunklen Seiten der grünen Finanzwelt aufgedeckt und wurden für ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet.
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