„Cavaco Silva beendet die politische Krise“

Veröffentlicht am 22 Juli 2013

Cover

Zwanzig Tage nach Beginn der politischen Krise haben sich die drei großen Parteien immer noch nicht auf einen Weg einigen können, um das von Staatspräsident Aníbal Cavaco Silva geforderte Ziel der „Nationalen Rettung“ erreichen zu können.

Am 21. Juli verkündete der Präsident, dass er keine vorgezogenen Neuwahlen ausrufen und die aktuelle Koalition aus PSD und CDS-PP bis zum Wahltermin 2015 an der Regierung lassen werde. Doch dafür stelle Cavaco Silva der Koalition Bedingungen, schreibt Diário Económico:

Sie muss mit der Sozialistischen Partei (PS) und den Wirtschafts- und Sozialpartnern reden. Sie muss die Zustimmung für den Haushalt 2014 sichern und „den Verpflichtungen gegenüber der Troika auf eindeutige und dauerhafte Weise nachkommen“, damit die Sparprogramme in die Tat umgesetzt werden. Und zu guter Letzt muss sie dafür sorgen, dass Wirtschaftswachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen oberste Priorität bleiben.

Das Beste vom europäischen Journalismus jeden Donnerstag in Ihrem Posteingang!

Seit den 1980er Jahren und der Finanzialisierung der Wirtschaft haben uns die Akteure der Finanzwirtschaft gelehrt, dass sich hinter jeder Gesetzeslücke eine kurzfristige Gewinnmöglichkeit verbirgt. All das und mehr diskutieren wir mit unseren Investigativ-Journalisten Stefano Valentino und Giorgio Michalopoulos. Sie haben für Voxeurop die dunklen Seiten der grünen Finanzwelt aufgedeckt und wurden für ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet.

Veranstaltung ansehen >

Sie sind ein Medienunternehmen, eine firma oder eine Organisation ... Endecken Sie unsere maßgeschneiderten Redaktions- und Übersetzungsdienste.

Unterstützen Sie Journalismus, der nicht an Grenzen Halt macht.

Nutzen Sie unsere Abo-Angebote oder stärken Sie unsere Unabhängigkeit durch eine Spende.

Zum gleichen Thema