Zumindest jene vom IWF: Die Irish Times veröffentlicht auf ihrem Titelblatt ein vielsagendes Foto, welches die IWF-Experten auf ihrem Fußweg zur irischen Zentralbank in Dublin zeigt. Sie sollen die Haushalts- und Sparpläne der Regierung prüfen. Das „IWF-EU-Team nimmt formelle Gespräche auf“, titelt die Tageszeitung und erläutert, dass „Vertreter der EZB und der Europäischen Union ebenfalls an den Diskussionen teilnehmen. Das Blatt veröffentlicht zudem eine Auswahl von Leserbreifen als Reaktion auf einen Leitartikel vom Vortag, der provozierend die Frage stellte, ob die irischen Freiheitskämpfer 1916 ihr Leben gelassen hätten, damit ein Jahrhundert später das Land „seine Souveränität an die Europäische Kommission, die EZB und den IWF abtritt.“
Seit den 1980er Jahren und der Finanzialisierung der Wirtschaft haben uns die Akteure der Finanzwirtschaft gelehrt, dass sich hinter jeder Gesetzeslücke eine kurzfristige Gewinnmöglichkeit verbirgt. All das und mehr diskutieren wir mit unseren Investigativ-Journalisten Stefano Valentino und Giorgio Michalopoulos. Sie haben für Voxeurop die dunklen Seiten der grünen Finanzwelt aufgedeckt und wurden für ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet.
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