Endlich sagt Tony Blair alles (oder fast alles)

Veröffentlicht am 1 September 2010

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Sämtliche Titelblätter der britischen Presse haben nur ein Thema: „Die Veröffentlichung der sehnsüchtig erwarteten Memoiren von Tony Blair“, berichtet The Independent, und geht auf seiner Titelseite detailliert auf die verschiedenen Punkte ein, die der ehemalige Regierungschef in seinem Buch (mit dem Titel A Journey (deutsch: Eine Reise)) anspricht. „Wütend“ sei er auf seinen Nachfolger und Rivalen Gordon Brown, „betrübt“ über die zahlreichen britischen Soldaten, die im Irak ihr Leben ließen, und „schuldig“ fühle er sich für den irakischen „Albtraum“. Für das Tagesblatthat „dieses Buch allerdings nicht viel mit Memoiren zu tun. Vielmehr ähnelt es einem langen und ausführlichen Memo eines Chefs an sein Team, in dem dieser seine Entscheidungen und Beweggründe darlegt.“

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