Den Volkswirtschaften Südeuropas geht es — etwas — besser, erklärt La Croix und widmet einen Sonderteil dem schüchternen Konjunkturaufschwung in Griechenland, Portugal, Spanien, Italien und Zypern.
Die französische Tageszeitung berichtet, dass in den Mittelmeerländern zahlreiche Wirtschaftsindikatoren wie Industrieproduktion, Export, Investition nach und nach wieder auf Grün schalten. Zeichen, „einer allmählichen Stabilisierung und, möglicherweise, eines Aufschwungs“.
Doch noch sei es zu früh zum Aufatmen, vor allem weil die von Sparpolitik und Arbeitslosigkeit hart getroffene Bevölkerung „von den Auswirkungen [der besseren wirtschaftlichen Lage] noch nichts spürt“. Die Regierungen stünden weiter unter Druck und müssten „den sozialen Zusammenhalt bewahren.“
Seit den 1980er Jahren und der Finanzialisierung der Wirtschaft haben uns die Akteure der Finanzwirtschaft gelehrt, dass sich hinter jeder Gesetzeslücke eine kurzfristige Gewinnmöglichkeit verbirgt. All das und mehr diskutieren wir mit unseren Investigativ-Journalisten Stefano Valentino und Giorgio Michalopoulos. Sie haben für Voxeurop die dunklen Seiten der grünen Finanzwelt aufgedeckt und wurden für ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet.
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