Eurozonen-Länder, deren Banken vor dem Aus stehen, werden auch in Zukunft einen Großteil der Rettungsmaßnahmen schultern müssen, wenn sie von der EU Unterstützung erhalten wollen. Ein dementsprechender Vorschlag kursiert laut dem Wirtschaftsblatt seit ENde des vergangenen Jahres in der Eurogruppe.
Krisengebeutelte Länder sollen dazu gezwungen werden können, neben den Mitteln aus dem 500-Milliarden-Euro-Rettungsfonds ESM entweder in die angeschlagenen Banken zu investieren, oder Garantien auf eventuelle Verluste des ESM zu gewähren. Viele hatten gehofft, dass direkte Rekapitalisierungen ihre eigenen Staatskassen von den Kosten verschonen würde.
Seit den 1980er Jahren und der Finanzialisierung der Wirtschaft haben uns die Akteure der Finanzwirtschaft gelehrt, dass sich hinter jeder Gesetzeslücke eine kurzfristige Gewinnmöglichkeit verbirgt. All das und mehr diskutieren wir mit unseren Investigativ-Journalisten Stefano Valentino und Giorgio Michalopoulos. Sie haben für Voxeurop die dunklen Seiten der grünen Finanzwelt aufgedeckt und wurden für ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet.
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