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Ein "Doppel-Beschluss", nennt die ungarische Tageszeitung Népszabadság die am 26. Mai verabschiedeten Gesetzesentwürfe in Ungarn und der Slowakei. In Budapest hat das Parlament beschlossen, dass alle im benachbarten Ausland lebenden ethnischen Ungarn ab sofort einen ungarischen Pass beantragen können. Und in Bratislava verabschiedete das Parlament ein Gesetz, dass allen Magyaren, die diesen Antrag stellen würden, die slowakische Staatsbürgerschaft aberkannt wird. Die beiden Maßnahmen können die Spannungen zwischen beiden Ländern nur verschärfen. Man erlebe eine "herrlichen Tango von Viktor Orbán et Robert Fico", den beiden Regierungschefs, ätzt Népszabadság. "Es hat schon etwas Perverses, dass die Regierungen in Bratislava sich nur dann wohlfühlen, wenn es in Ungarn aggressive Regierungen gibt. Für Bratislava bleibt Budapest der Lieblingsfeind."

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